Astrid Laimighofer

Ernährungswissenschafterin, Coach & Trainerin


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Getreidekeimlinge – die ganze Kraft des Korns, verpackt in einem kleinen Keimling

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​Keimlinge von Weizen, Dinkel, Hirse, Alfalfa oder Mungbohne – gekeimte Körner und Sprossen sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken von unserem Speiseplan und stellen nicht nur eine geschmackliche Bereicherung dar. Auch was die Inhaltsstoffe betrifft, haben die kleinen Kraftpakete einiges zu bieten.

Sprossen und Keimlinge werden in erster Linie aus Hülsenfrüchten und Getreide gezogen. Aber auch die Sprossen verschiedener Gemüsearten und Kräuter wie Radieschensprossen oder Broccolisprossen erfreuen sich steigender Beliebtheit. In den Salat gemischt, ins Müsli, in den Smoothie, in die Suppe oder als Aufstrich, überzeugen diese mit ihrem einzigartigen Geschmack.

Getreidekeimlinge lassen sich insbesondere aus Weizen, Dinkel, Hirse, Hafer oder Mais ziehen. Ein Tag mit Licht und Wasser genügt, dass aus dem unscheinbaren Getreidekorn ein zartes grünes Pflänzchen sprießt. Und dieses hat es in sich.

Nährstoffbooster Getreidekeimling

Durch die Keimung vermehren sich die im Samen enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe massiv. Keimlinge besitzen daher eine Nährstoffdichte, wie sie in keinem späteren Pflanzenleben mehr erreicht wird. Hier ein paar Beispiele:

  • Weizen liefert zahlreiche B-Vitamine für das gesamte Nervensystem.
  • Hirse ist eine der besten Eisenquellen und für eine ausreichende Sauerstoffversorgung verantwortlich. Viel Eisen hilft auch gegen bleierne Müdigkeit.
  • Dinkel wiederum liefert Magnesium und Zink – für Muskelfunktionen, Wundheilung, Wachstumsprozesse und Stressresistenz ein absolutes Muss.
  • Leinsamen hingegen punktet mit viel hochwertigen Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmende Wirkung besitzen und für die Gehirnfunktion unbedingt notwendig sind.

Gerade für Kinder, Jugendliche, Sportler und Menschen, die ständig unter Stress stehen, sind diese Nährstoffe von entscheidender Bedeutung.

Ein weiterer Pluspunkt der Getreidekeimlinge liegt im Abbau der Phytinsäure. Diese findet sich in Hülsenfrüchten und Getreide und hemmt die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen im Körper. Durch die Keimung wird aber schon vorher begonnen, die Phytinsäure abzubauen. So können die im Keimling enthaltenen Mineralstoffe auch besser vom Körper aufgenommen werden.

Keimlingsmehle – die Mischung macht's

Um von der positiven Wirkung verschiedener Keimlinge zu profitieren, werden die Keimlinge verschiedener Getreide- und Hülsenfrüchte getrocknet, vermahlen und gemischt. So kommen sie als Keimlingsmehl in den Handel und werden auch zur Brot- und Gebäckherstellung verwendet. Neben Weizen, Dinkel und Hirse sind in Keimlingsmehlen auch die Keimlinge von Erbsen, Lupinen, Leinsamen oder Rotklee enthalten.10% des gesamten Mehls können so ganz einfach durch Keimlingsmehl ersetzt werden.

Haben Sie´s gewusst? Bei Szihn gibt´s Brot und Gebäck mit Keimlingsmehl

Haben Sie Lust bekommen, die Nährstoffwunder auszuprobieren? Dazu haben Sie die Möglichkeit! In der „Genusssemmel" und im „Provinzler" der Bäckerei Szihn wird Keimlingsmehl verwendet. Überzeugen Sie sich selbst davon und lassen Sie es sich schmecken! 

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