Warum wir nicht auf Vollkorn verzichten sollten

Vollkornbrot von Szihn

​​​Das Thema „Vollkorn" ist längst kein modischer Trend mehr, sondern gehört zum Glück schon als fester Bestandteil in unsere gesundheitsbewusste Gesellschaft. Vollkorn wird meistens zu Mehl, Brot, Gebäck, Nudeln etc. verarbeitet und immer häufiger auch als Beilage gegessen. Der Handel hat den Hype schon längst aufgegriffen und immer mehr Bäckereien und Supermärkte bieten ein breites Produktsortiment mit Vollkorn an.

Was Vollkorn eigentlich bedeutet

Betrachtet man ein volles Korn, so liefert die Schale, die den Keim und den Mehlkörper schützt, Ballaststoffe und enthält auch Enzyme und Öle. Unter der Schale befinden sich Eiweiße, Mineralstoffe und Vitamine (unter anderem viele B-Vitamine). Der Mehlkörper besteht hauptsächlich aus Stärke und liefert dem Keim Nahrung. Der Keim wiederum enthält Mineralstoffe, Vitamine und hochwertiges Öl.

Worin der Unterschied zu Weißmehl besteht 

Bei Weißmehl wird ausschließlich der Mehlkörper verwendet. Deshalb besteht Weißmehl zum Großteil rein aus Stärke. Vereinfacht ausgedrückt: Stärke wird bei der Verdauung im Körper zu Zucker umgewandelt und liefert somit „leere Kalorien". Und dass zu viel Zucker letztendlich dick macht, brauche ich wohl nicht erwähnen.

Bei Vollkornprodukten wird das volle Korn, also neben dem Mehlkörper außerdem noch die Schale und der Keimling, gemahlen. Damit enthält zwar auch Vollkornmehl die Stärke des Mehlkörpers, aber eben noch viel mehr!

Welche weiteren Vorteile Vollkorn besitzt

  • Vollkornmehl ist reich an Ballaststoffen. Diese Ballaststoffe führen dazu, dass die Stärke viel langsamer zu Zucker abgebaut wird als bei Weißmehl. Damit kommt es zu einem weit sanfteren Anstieg des Blutzuckerspiegels.
  • Vollkorn trägt zur Verminderung des Cholesterinspiegels bei.
  • Durch die Ballaststoffe im Vollkorngetreide wird die Darmperistaltik angeregt, wodurch die Verweildauer im Dickdarm verkürzt wird.
  • Die Ballaststoffe binden Gifte, welche die Nahrung enthält oder die bei der Verstoffwechselung entstehen.
  • Der Gehalt an Mehrfachzucker bewirkt eine lang anhaltende Energieversorgung
  • Vollkorngetreide zeichnet sich durch ein gutes Sättigungsgefühl aus.
  • Durch den Verzehr von Vollkorn nehmen wir viele Mineralstoffe (wie etwa Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium) und Vitamine (vor allem B-Vitamine für starke Nerven) zu uns.

Damit Vollkornbrot und Gebäck besser verträglich sind, braucht die Herstellung genügend Zeit. In der Bäckerei Szihn werden die Teige per Handarbeit und mit viel Aufmerksamkeit hergestellt. Die Brote haben ausreichend Zeit zu rasten und somit kann die Produktion bis zu 44 Stunden dauern – und genau das schmeckt man auch!


Welche Getreidesorten es gibt

  • Das Getreideangebot ist groß und umfasst Weizen, Dinkel, Grünkern, Roggen, Hafer, Gerste, Hirse, Mais und Reis.
  • Als PSEUDOCEREALIEN findet man immer öfter auch Buchweizen, Amaranth, Kammut und Quinoa. Zu den glutenfreien Getreidesorten zählen Mais, Reis, Hirse, Buchweizen, Amaranth und Quinoa.
  • Übrigens, besser verträglich wird Vollkorn, wenn es gekocht bzw. vorher eingeweicht oder fein geschrotet bzw. gemahlen, also beispielsweise zu Mehl verarbeitet wird. Und „gut gekaut ist halb verdaut" trifft vor allem auf Getreidespeisen mit vollem Korn zu.

Bei der Bäckerei Szihn bekommt man ein 100% Roggenvollkornbrot, das gänzlich ohne Hefe hergestellt und besonders bekömmlich ist. Für das Brot wird das volle Roggenkorn nur grob vermahlen, daher ist es reich an Nährstoffen und besticht durch seinen leicht säuerlichen Geschmack. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Brot- und Gebäcksorten mit Vollkornanteil, die wertvolle Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine liefern – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Mehr erfahren

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